Content der begeistert - Tipps für guten Content

Tipps für guten Content

In diesem Beitrag erläutere ich Dir klar und übersichtlich, wie Du guten Content erstellst. 

Außerdem erfährst Du auf welche Basics Du auf jeden Fall achten solltest, damit nicht nur die Besucher:innen Deiner Webseite sondern auch Suchmaschinen Deine Inhalte lieben.

Ein kleiner Hinweis vorweg: De Content-Erstellung ist ein kleines Rad, wenn auch elementar wichtiges Rad in der Welt der Suchmaschinenoptimierung. 

Wenn du gern mehr über Suchmaschinenoptimierung und Co. erfahren möchtest, melde Dich für mein SEO-News an.

Was ist Content?

Als Content werden alle Formen von Inhalten bezeichnet, die Du online und offline finden kannst. Hierzu gehören unter anderen:

  • Texte
  • Bilder
  • Videos
  • Infografiken

Podcasts, Hörbücher sowie Magazin und Tageszeitungen sind ebenfalls Content-Formate, die Sie auch online antreffen.

Was zeichnet guten Content aus?

Guter Content zeichnet sich dadurch aus, dass er den Konsument:innen einen Mehrwert bietet.

Welcher Mehrwert dies ist, hängt von den Bedürfnissen der Konsument:innen ab.
In der Regel werden zwei grundlegende Bedürfnisse mit guten Inhalten befriedigt:

  • Der Wunsch nach Informationen
  • Das Bedürfnis nach Unterhaltung und/oder Spaß

Es ist wichtig, dass Du dir vor der Erstellung Deiner Inhalte Gedanken darüber machst was Du erreichen möchtest.

Content fragen

Wie wird guter Content erstellt?

Im Folgenden konzentriere ich mich auf die Erstellung von Texten, die zusätzliche Elemente enthalten. Wenn Du vorhast, für Deine Webseite gute Inhalte zu schaffen, gehe bitte sorgsam und strukturiert vor.

Schreibe nicht drauf los, sondern überlege Dir genau, worüber Du informieren möchten.

  • Welches Ziel verfolgst Du?
  • Wofür interessiert sich Deine Zielgruppe?
  • Was möchte Deine Zielgruppe zu einem bestimmten Thema wissen?
  • Welche Informationen gibt es zu dem Thema?
  • Was kannst Du tun, damit Dein Content besser ist als der des Wettbewerbs?
  • Welchen Mehrwert bietest Du mit Deinen Inhalten?
  • Warum sollten User:innen genau Deinen Content konsumieren?

Was ist SEO Content?

Das Wort SEO-Content (Suchmaschinenoptimierter Inhalt) hört sich für viele sehr befremdlich an. Es klingt, als ob Du die Inhalte für die Suchmaschine und nicht für Deine Webseitenbersucher:innen schaffst.

Ich vertrete die Ansicht, das SEO-Content auch User-Content ist. Es geht bei SEO heute schon lange nicht mehr darum, einen Text mit unendlich vielen Schlüsselwörtern anzureichern. Es geht darum, Webseitenbesucher:innen einen Nutzen zu schaffen und alle Fragen zu einem Thema zu beantworten.

Die Crawler der Suchmaschinen sind inzwischen so weit, genau das zu erkennen. Du erleichterst diesen Crawlern die Arbeit, wenn Du dich an bestimmte Strukturen und Vorgehensweisen hältst.

Was nützt es, wenn Du den allerbesten Inhalt zu einem bestimmten Thema schaffst, wenn ihn niemand findet? Daher muss Dein Content nicht nur Deiner Zielgruppe ausgerichtet, sondern eben auch SEO-Orientiert sein.

Content für die Suchmaschine

Anmerkung: Alle im folgenden genannten Fachbegriffe findest Du ausführlich erklärt in meinen SEO-FAQ. Öffne es am besten jetzt gleich, damit Du direkt nach dem Begriff suchen kannst, den Du nicht verstehst.

Wie wird SEO-Content gemacht?

Suchmaschinen- und User-Optimierter Content ist solides Handwerkszeug. Er entsteht durch gute Vorbereitung und sauberes strukturiertes Arbeiten. Zu den Vorbereitungen gehören:

  • Keyword-Recherche
  • Wettbewerbsanalyse
  • W-Fragen-Analyse
  • Recherche nach passenden Bildern, Grafiken etc.

Zum strukturierten Arbeiten gehören unter anderen:

  • Übersichtlich aufbereitete Inhalte
  • Einhalten elementarer Strukturen
  • Korrekte Beschreibungen von Bildern, Grafiken etc.

Um die einzelnen Schritte verständlicher zu erklären, führe ich Dich im Laufe des Artikels durch ein fiktives Beispiel.

Stell Dir vor, Du bist Bäcker:in / Konditor:in und hast ein neues Gebäck kreiert, das eine Synthese aus Pralinen und Streuselschnecke ist. Liebevoll nennst Du dein Produkt Pralinenschnecke.

In Deinem lokalen Ladengeschäft merkst Sie schnell, dass das Produkt bei der Kundschaft gut ankommt. Daher beschließst Du , Deine Pralinenschnecke auch online verkaufen zu wollen.

Schlau, wie Du bist, ist Dir klar, dass NIEMAND nach dem Wort Pralinenschnecke im Internet suchen wird. Das Wort ist Deine eigene Erfindung. Außer den Kund:innen Deines Ladengeschäftes kennt noch keiner den Namen Ihrer Kreation.

Schritt 1 – Die Keyword-Recherche

Du prüfst zunächst, nach welchen Begriffen und Wörtern die Menschen suchen, die an einem Kauf Deiner Pralinenschnecke interessiert sein könnten.

Hierzu hast Du verschiedene Möglichkeiten:

  • Kundenbefragungen durchführen
  • In einem Keyword-Tool nach verwandten Suchbegriffen suchen
  • In Google und Co. Deine favorisierten Suchbegriffe eingeben und prüfen, welche Ergebnisse und Ergänzungsvorschläge gemacht werden

Vermutlich findest Du für das hier genannte Beispiel Suchbegriffe wie Praline, Streuselschnecke, Zuckerschnecke etc.

Schritt 2 – Die Wettbewerbsanalyse

Nachdem Du  festgelegt hast, welche Suchbegriffe als Keywords im Mittelpunkt stehen, prüfst Du die Inhalte des Wettbewerbs.

  • Wie sieht der Content der Top-10 Platzierten aus?
  • Welche Suchergebnisse erscheinen auf den ersten Plätzen?
    • Sind die Ergebnisse informeller Natur?
    • Sind die Ergebnisse eher kaufgetrieben?
  • Welche Fragen beantwortet der Wettbewerb zu den Schlüsselwörtern?
  • Welche Elemente (Bilder, Grafiken, Tabellen, Videos etc.) sind auf den Seiten der Bestplatzierten eingebunden?

Schritt 3 – Die W-Fragen Analyse

Während der Wettbewerbsanalyse hast Du einen kleinen Eindruck davon bekommen, welche Fragen in Deinem eigenen Content beantwortet werden sollten. Überlege nun, was Du hinzufügen könnten.

Um unser Beispiel heranzuziehen, könnten weitere wichtige Fragen lauten:

  • Was ist eine Pralinenschnecke?
  • Wie wird eine Pralinenschnecke hergestellt?
  • Was kostet so eine Pralinenschnecke?
  • Wo kann man sie kaufen?
  • Was ist der Unterschied zwischen einer Pralinenschnecke und einer Streuselschnecke?

Schritt 4 – Ergänzende und anreichernde Elemente

Nun begibst Du sich auf die Suche nach Content anreichernden Elementen. Hierzu gehören unter anderen

  • Bilder
  • Videos
  • Grafiken
  • Infografiken
  • Tabellen

Bei Bildern kannst Du beispielsweise auf Bilddatenbanken zurückgreifen. Noch besser sind jedoch eigene qualitativ hochwertige Fotos und Bilder.

Wenn Du dich entschließen, Videos einzubinden, achte auf eine gute Qualität. Schließlich willst Du einen guten Eindruck hinterlassen und Webseitenbesucher:innen zum Kauf anregen.

Anhand unseres Beispiels könntest Du folgende Elemente einbinden:

  • Produktfotos der Pralinenschnecke
  • Ein Video von der Herstellung
  • Tabelle mit dem Nährwert
  • Tabelle mit den Zutaten

Schritt 5 – Die Texterstellung

Erst nach diesen Vorbereitungen gehst Du an die Texterstellung.

  • Achte darauf, dass Dein Text leicht verständlich formuliert ist.
  • Wenn Du Fremdwörter oder Fachbegriffe verwendest, erkläre diese im Satz danach.
  • Arbeite mit Zwischenüberschriften.
  • Packe in jeden Absatz maximal drei bis vier kurze oder ein bis zwei längere Sätze.
  • Hebe wichtige Wörter hervor (zum Beispiel durch Fettschreibung).

Die Absätze und die kurzen Sätze sind im Übrigen nicht nur für die Suchmaschinen wichtig, sondern auch für Deine Leser:innen. Die Inhalte werden deutlich besser erfasst, wenn Du etwas Raum zwischen den Textelementen läßt.

Schritt 6 – Die Textstruktur

Damit die Crawler der Suchmaschinen Deinen Content besser erfassen können, strukturiere Deinen Text ordentlich und sauber.

  • Verwende eine H1 Überschrift am Anfang. Diese H1 Überschrift ist gleichzeitig der Titel Ihrer Seite.
  • Die Zwischenüberschriften bekommen das Format H2.
  • Hast Du unter den Zwischenüberschriften weitere Unterüberschriften, bekommen diese das Format H3 bis H6
  • Arbeite mit Aufzählungszeichen.
  • Erstelle ein Inhaltsverzeichnis.
  • Baue in die H1 Überschrift und in ausgewählte Zwischenüberschriften Deine Keywords ein.
  • Übertreibe es nicht bei der Verwendung von Schlüsselwörtern.

Um auf das Beispiel zurückzukommen, könnte der Text folgende Überschriften / Zwischenüberschriften haben:

  • Die Pralinenschnecke – Eine Kreation aus Praline und Streuselschnecke
  • Was ist eine Streuselschnecke?
  • Was ist eine Praline?
  • Was ist eine Pralinenschnecke?

Schritt 7 – Bilder, Video und andere grafische Elemente lesbar machen

Stell DIr vor, eine Person mit eingeschränkten Sehfähigkeiten besucht Deine Webseite. Damit diese Person den Inhalt erfassen kann, verwendet sie ein Programm, welches den Text und die Informationen (Alt-Attribute) zu den Bildelementen vorliest.

  • Legen Sie für jedes Bild ein Alt-Attribut
  • Packen Sie in das Alt-Attribut das wichtigste Keyword.
  • Formulieren Sie den Text so, dass jeder anhand der Beschreibung versteht, worum es auf dem Bild geht.

In unserem Beispiel könnte ein solches Alt-Attribut wie folgt lauten:

  • Die Pralinenschnecke – Außen Streuselschnecke- Innen Praline
  • So wird unsere Pralinenschnecke gebacken

Schritt 8 – Title und Meta-Description

Lege Dir einen Title und eine Meta-Description an. Nehmen Sie sich hierbei Zeit. Diese beiden Elemente werden in den SERPs angezeigt und sind elementar wichtig. Sie entscheiden unter anderen darüber, ob ein Nutzer auf Ihre Webseite kommt.

Links für guten Content?

Unterschätze nicht die Kraft von Links. Setze sowohl interne Links als auch ausgehende Links.

Sorge dafür, dass es Backlinks von anderen Seiten zu Deiner Webseite gibt, die zu Deinem erstellten Content gehen und umgekehrt. Sorge dafür, dass diese Links wirklich Sinn machen.

Sowohl die Suchmaschine als auch User:innen erkennen, ob die Verlinkung sinnvoll ist und einen Mehrwert liefert.

In Bezug auf unsere Pralinenschnecken könnten beispielsweise folgende Links sinnvoll sein:

  • Interner Link zum Shop, wo das Produkt gekauft werden kann.
  • Interner Link zur Über mich Seite, wo die Webseitenbesucher:innen sehen kann wer Erfinder:in der Pralinenschnecke ist.
  • Externer Link zu einem Zutaten-Lieferanten

Wenn Due es schaffst, dass andere Webseitenbetreiber auf Deinen Content verlinken, hast Du wirklich Großes geleistet. Kauf Dir aber bitte diese Links nicht ein. Link-Kauf gehört in den Bereich des Black Hat SEO und kann sich langfristig negativ auf Deine Webseite auswirken. Wart ab, ob jemand von allein verlinkt oder mach andere aktiv auf Deinen Content aufmerksam, in dem Du diesen beispielsweise in Deinen sozialen Kanälen teilen.

Die Content-Checkliste zum Download

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Beatrice Köhler SEO Freelancer

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