White Hat SEO vs. Black Hat SEO

Wenn Sie sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen, sind Sie unter Umständen über die Begriffe White Hat SEO und Black Hat SEO gestolpert.

Im Folgenden erläutere ich Ihnen den Ursprung der Begrifflichkeiten und erkläre den Unterschied zwischen diesen beiden SEO-Methoden.

Woher stammen die Begriffe White Hat SEO und Black Hat SEO?

Die Bezeichnungen stammen vermutlich aus dem Bereich der klassischen Westernfilme. Der Bösewicht trägt dort einen schwarzen Hut und der rechtschaffene und gesetzestreue Held trägt einen weißen Hut.

Hieraus ergeben sich die folgenden Definitionen:


Definition White Hat SEO

White Hat SEO bezeichnet die Art der Suchmaschinenoptimierung, die auf Spam-Methoden verzichtet und die Qualitätsrichtlinien der Suchmaschinenbetreiber beachtet.


Definition Black Hat SEO

Black Hat SEO bezeichnet jene Form der Suchmaschinenoptimierung, bei der ein Webseitenbetreiber bewusst gegen die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber verstößt.


Wer legt die Regeln fest?

Die Betreiber der Suchmaschinen definieren, was erlaubt ist und was nicht. Jede Suchmaschine hat Ihre Richtlinien für eine saubere Suchmaschinenoptimierung.

Diese Richtlinien werden gelegentlich an den Markt angepasst, da Suchmaschinenoptimierer immer wieder nach Tricks und Kniffen suchen, um sich und Ihre Projekte im Rahmen Ihrer Möglichkeiten weiter voran zu bringen.

Da Google im deutschsprachigen Raum der Big Player ist, optimieren die meisten SEO-Experten der DACH (Deutschland-Österreich-Schweiz)-Region nach deren Richtlinien für Webmaster.

Die Anforderungen von Ecosia, Bing, Yahoo und Co. unterscheiden sich jedoch im Grundsatz nicht von den Google-Regeln.

Welches Ziel hat White-Hat-SEO?

Ziel vom White-Hat-SEO ist es, auf natürliche Weise durch gute Inhalte die Position einer Webseite zu verbessern. Dieser Prozess ist auf Langfristigkeit ausgelegt.

Links werden freiwillig und ohne Gegenleistung von den Betreibern anderer Seiten auf die eigene Seite gesetzt, weil der Content (Inhalt) der Seite einfach gut ist.

Der Webseitenbetreiber führt keinen aktiven (bezahlten) Linkaufbau oder andere Maßnahmen durch, um die Seite zu pushen.

In den Google Richtlinien für Webmaster sind die Grundprinzipien einer guten Webseite folgendermaßen erläutert:

  • Die Seiten sollen für den Nutzer gut sein, nicht für die Suchmaschinen.
  • Der Nutzer der Seiten soll nicht getäuscht werden.
  • Vermeiden Sie Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen.
  • Die Website soll einzigartig, wertvoll und attraktiv sein. Sie soll so gestaltet sein, dass sie sich von anderen Seiten im gleichen Bereich abhebt.


White Hat SEO zielt darauf ab, dass Sie langfristig organischen (unbezahlten) Traffic über die Suchmaschinen generieren.

Welches Ziel verfolgt Black-Hat-SEO?

Beim Black-Hat-SEO werden die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber willentlich missachtet.

Typische Black-Hat-Maßnahmen sind:


  • Spam-Software: Setzt automatisch Links der eigenen Webseite in Foren und anderen Plattformen.
  • Expired Domains: Diese Domains haben meist einen hohen Wert, was dazu beiträgt, dass die eingebundenen Links einen hohen Wert haben. Gute Beispiele für Webseiten mit hohem Wert sind die Seiten von Verlagen.
  • Aufbau eines eigenen Bloggernetzwerks: Mit dessen Hilfe werden Cross-Verlinkungen durchgeführt.
  • Article Spinning: Hierbei werden bestehende Artikel mit Hilfe einer Software geändert und als eigene Artikel online gestellt.
  • Negative SEO: Hierzu gehört beispielsweise der Einsatz von Spam-Software, um die Links des Wettbewerbes zu verteilen. Dadurch wird versucht, dass Wettbewerber von den Suchmaschinen aus dem Index genommen werden.
  • Linkaufbau: Kauf von Verlinkungen von anderen Webseiten.
  • Cloaking: Den Suchmaschinen wird eine andere Seite angezeigt als den Nutzern.
  • Doorway Pages: Seiten, die zwischen die eigentliche Zielseite geschaltet sind, um mehr Traffic zu erhalten.
  • Unsichtbarer Text: Hierbei schreiben Sie zum Beispiel weißen Text auf weißen Grund. Die Suchmaschinen können Ihn auslesen, der User sieht ihn aber nicht.
  • Affiliate-Links, die dem Nutzer keinen ausreichenden Mehrwertbieten
  • Seiten, die mit irrelevanten Keywordsgespickt sind
  • Webseiten, die VirenTrojaneroder andere Schadsoftware installieren
  • Missbrauch von Markup für strukturierte Daten
  • Erstellen von Seiten mit wenig oder gar keinem Inhalt



Wie Sie sehen, ist die Liste der Black Hat SEO-Maßnahmen deutlich länger als die der White Hat SEO-Empfehlungen. Dies liegt unter anderen am Einfallsreichtum einiger Suchmaschinenoptimierer, die immer wieder Lücken finden und ausnutzen.

Die Liste der Black Hat SEO-Maßnahmen wird regelmäßig ergänzt und erweitert.


Welche Folgen hat Black Hat SEO?

Sobald Google dahinterkommt, dass Sie diese Methoden einsetzen, überprüft ein Google-Mitarbeiter Ihre Seite persönlich. Ergibt diese Prüfung tatsächlich einen Verstoß gegen die Richtlinien, erhalten Sie eine manuelle Abmahnung über die Google Search Console.

Haben Sie Ihre Domain nicht bei der Google Search Konsole angelegt, bekommen Sie von der Abmahnung nichts mit. Dennoch sind Sie von den Folgen betroffen.

In der Regel bringt eine manuelle Abmahnung mit sich, dass Google Ihre Webseite aus dem Index wirft. Das bedeutet, dass Ihre Seite grundsätzlich erreichbar ist, wenn sie Ihre Nutzer Sie direkt aufrufen. Jedoch erscheint sie nicht mehr in den Ergebnissen der Suchmaschine.

Die Folge ist ein Rückgang Ihrer Besucherströme mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen für Ihr Geschäft.


Welches SEO bekommen Sie bei mir?

Ich arbeite ausschließlich mit der White Hat SEO Methode. Mir ist wichtig, dass Ihr Webseite sauber läuft und über gute suchmaschinenoptimierte Inhalte verfügen.

Je nach Branche und Unternehmensumfeld dauert es drei bis 12 Monate bis die SEO Maßnahmen greifen. Dann hält der Erfolg jedoch langfristig an.

Wichtig ist: White Hat SEO lebt davon, dass Sie Ihre Seite permanent pflegen und optimieren, ohne zu überoptimieren. Gern stehe ich Ihnen hierbei beratend, umsetzend und schulend zu Seite.

Zuerst der Mensch,
dann die Maschine.

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